Als Sprachtherapeuten arbeiten wir mit Menschen, deren Kommunikation sich aufgrund einer Hirnschädigung verändert hat. Das ist eine spannende Aufgabe: Jeden von ihnen in seiner besonderen Lebenssituation wahrnehmen und eine Hilfe bieten, die wirklich etwas bringt. Damit sich die Kommunikation im Alltag verbessert und damit die Teilhabe am sozialen Leben.
Dabei bringen wir uns als akademische Sprachtherapeutinnen bzw. Logopädinnen mit unserer fachlichen Qualifikation, unserer therapeutischen und menschlichen Erfahrung, stetiger Weiterbildung, kreativer Therapiegestaltung und Bereitschaft zur persönlichen Begegnung – eben als ganze Person ein. Deshalb spricht unsere Therapie auch den ganzen Menschen an: Wir machen uns bei der Diagnostik ein sehr genaues Bild von ihrer Kommunikationssituation und ihrem Umfeld, suchen das Gespräch mit den Angehörigen und haben beim therapeutischen Arbeiten immer die individuelle Situation und die Alltagsziele des Patienten im Blick.
Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!
Dr. Gabriele Scharf-Mayer
(Klinische Linguistin / BKL)
Praxisinhaberin
Als Praxisinhaberin bin ich nicht nur für das Konzept und die Organisation unserer Intensivtherapien verantwortlich, sondern führe auch Einzel- und Gruppentherapien durch. Hier liegt der Kernbereich meiner Tätigkeit. Darüber hinaus kreiere ich immer wieder gerne neue Ideen, wie Fortbildungsangebote oder digitale Lern-Angebote im Bereich intensive und effektive Sprachtherapie.
Dr. Jörg Mayer
(Neurolinguistik & Phonetik)
Ich bin nicht therapeutisch tätig, sondern kümmere mich im Hintergrund um Organisation & Verwaltung sowie EDV & Technik. Daneben arbeite ich als Software-Entwickler (logopädische Diagnostiktools und Therapieprogramme) und unterrichte an der Universität Stuttgart Phonetik und Neurolinguistik.
Eva Lauinger
Seit Mai 2020 bin ich als Logopädin Teil des therapeutischen Teams. Dabei macht es mir viel Freude, unseren TeilnehmerInnen dabei zu helfen, dass jede und jeder wieder leichter an Gesprächen teilnehmen kann. Ich freue mich sehr, wenn die individuell ausgesuchten Aufgaben Sie auf dem Weg zu diesem Ziel wieder einen Schritt weiter bringen.
Annika Heil
Seit November 2023 bin ich als Logopädin Teil des therapeutischen Teams. Ich freue mich auf die intensive Arbeit mit unseren TeilnehmerInnen in den Einzeltherapien und möchte Sie auf Ihrem Weg begleiten, wieder besser mit anderen kommunizieren zu können.
Dagmar Schütz
Seit November 2025 bin ich als Logopädin Teil des therapeutischen Teams. Es ist für mich eine zufriedenstellende Aufgabe, unsere TeilnehmerInnen in Einzel- und Gruppentherapie zu begleiten, so dass diese Schritt für Schritt besser kommunizieren können. Kommunikation bedeutet Teilhabe. Ich freue mich, wenn dieses Ziel durch individuelle Begleitung immer ein Stückchen mehr möglich wird. Dabei bringe ich mich als ganzen Menschen und auch mit meiner langjährigen Erfahrung als Lehrerin mit ein.
Małgorzata Bakun
Seit Januar 2025 verstärke ich das Team und übernehme zahlreiche organisatorische und verwalterische Aufgaben im Sekretariat. Ich beantworte auch gerne Ihre Emails und nehme am Vormittag Ihre Anrufe entgegen.
Die (Vor-) Geschichte unserer Praxis
Am 1. Februar 2016 haben wir unsere Praxis Spontansprache – Sprachtherapie intensiv in Bad Wildbad im Schwarzwald eröffnet. Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens unserer Praxis 2026 haben wir einen kleinen ‘historischen’ Überblick zusammengestellt: Der Weg bis zur Praxisgründung und was seit dem Februar 2016 geschah.
| Erste Veröffentlichungen zur Wirksamkeit Intensiver Intervalltherapien bei Aphasie; Frau Dr. Scharf-Mayer beginnt immer mal über ein eigenes Angebot von Intervalltherapien nachzudenken… | |
| Beenden der Tätigkeit als Sprachtherapeutin in der stationären neurologischen Rehabilitation. | Aufnahme von Gesprächen und Prüfen verschiedener Optionen und Kooperationen zum Aufbau eines sprachtherapeutischen Behandlungszentrums mit Schwerpunkt Intensivtherapie im Urlaub im Nordschwarzwald. | Verhandlung mit Reha-Kliniken und Hotels im Nordschwarzwald über die Durchführung von 2-wöchigen ambulanten Intervalltherapien in deren Räumlichkeiten. | Gründung einer Selbständigkeit im Bereich Sprachtherapie – ohne eigene Räume. | Besuch zahlreicher Fortbildungen, die für Intensivtherapie für neurologische Sprach- und Sprechstörungen relevant sind (Intensivtherapie, LSVT®, SIPARI® u.a.). | Testleiterin im Rahmen der Aphasie-Versorgungsstudie FCET2EC zur Effektivität von intensiver Aphasietherapie mit Durchführung von Prä- und Post-Testungen. | Honorartätigkeiten als Sprachtherapeutin für neurologische Erkrankungen in verschiedenen logopädischen Praxen, neurologischen Rehakliniken und auf einer Stroke Unit. | Entwicklung eines Konzepts für die ambulante Durchführung von intensiver Sprachtherapie in Intervallen, Konzeption einer eigenen Website. | Erste Patientenrekrutierungen über Vortragstätigkeit, Selbsthilfegruppen, Website, zunächst mit Schwerpunkt auf die Zielgruppe Menschen mit Parkinson. | Teilnahme von Spontansprache an 2-tägigem Parkinson-Seminar der Falkenburgklinik Bad Herrenalb mit einem Workshop, anschließend Durchführung der ersten 2-wöchigen Intervalltherapie für Privatpatienten und Selbstzahler in der Falkenburg-Klinik Bad Herrenalb. | 4-wöchiges Intensivtraining mit evidenzbasierter Methode LSVT® für 11 Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfegruppe Baden-Baden. |
| Erste 2-wöchige Intervalltherapie für Gesetzlich Versicherte in der (damaligen) Acura-Fachklinik Waldbronn mit Übernachtung in und Abrechnung über die Reha-Klinik. | |
| Einwöchiger Gastaufenthalt mit Hospitation und Austausch bei der Aphasieforscherin Dr. Jacqueline Stark in Wien. | |
| Regelmäßige Teilnahme bei den Würzburger Aphasietagen mit einem Infostand und Ausstellervortrag, | |
| Erste Durchführung von Intervalltherapien für Menschen mit Aphasie oder Dysarthrie (Priavatpatienten oder Selbstzahler) im Hotel Engel in Ettlingen. | |
| Detaillierte Auswertung der therapeutischen Fortschritte und der Teilnehmer-Rückmeldungen aus bisher durchgeführten Intensivtherapien mit sehr positiver Bilanz und steigender Nachfrage, | |
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Intensive Suche nach geeigneten, barrierefreien Räumlichkeiten in Bad Herrenalb oder Bad Wildbad. Anmietung der Räume in der Wilhelmstraße 94. Planung und Durchführung des Umbaus mit Innenarchitektin Monika Kranz (Freudenstadt): Einziehen von Wänden und Türen, Bodenlegen, Schalldämmung, Beleuchtung, Einrichten mit individuell entworfenem Mobiliar durch Schreinerei Fritz Rath (Egenhausen). Entwurf des Werbekonzepts und der ersten Broschüre mit Grafikerin Petra Schoch (Bad Rippoldsau). |
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| Eröffnung der Praxis Spontansprache – Sprachtherapie intensiv in Bad Wildbad. | |
| Durchgehendes Angebot von 3-wöchigen Intervalltherapien das ganze Jahr über. | |
| Einstellen der ersten logoädischen Mitarbeiterin Anne Clas in Teilzeit. | |
| Weitere Verstärkung für 3 Therapieintervalle pro Jahr durch die erfahrene Mitarbeiterin Eva-Maria Engl-Kasper als Honorarkraft. | |
| Vortrag über Intensivtherapeutische Angebote in der ambulanten Praxis: Vom Konzept zur Umsetzung auf dem 18. Wissenschaftliche Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) in Bochum zum Thema Sprachtherapie intensiv – Chancen und Herausforderungen für die Praxis. | |
| Einführen der therapiebegleitenden Gleichstromstimulation (tDCS) als erste sprachtherapeutische Praxis in Deutschland. | |
| Einstellen der Logopädin Maj-Britt Reinhardt-Gretz als zweiter fester Mitarbeiterin. | |
| Öffentliche Veranstaltung in Kooperation mit dem Wildbader Kino: Zeigen des Dokumentarfilms „Wir machen unser Ding“ von Harald Pulch mit Interviews von Betroffenen mit Aphasie. | |
| Einstellen von Małgorzata Bakun als Verwaltungsassistentin (Minijob) zur Unterstützung in Organisation und Patientenverwaltung. | |
| Die von Dr. Jörg Mayer eigens für die vielfältigen Prozesse im Rahmen der Planung und Durchführung unserer Intensivtherapien entwickelte Praxis-Verwaltungs-Software geht in Betrieb! Die Software wird seitdem stetig aktualisiert und erweitert. | |
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Durchgehendes Angebot von Intensivtherapien ohne einen Tag Praxis-Schließung trotz Corona-Pandemie. Die Übernachtung von externen Teilnehmer:innen im Rahmen von therapeutischen Angeboten bleibt durchgängig möglich. Stetige Anpassung des Hygiene-Konzeptes an die jeweiligen Vorschriften. Erweitern des Therapieangebotes um die Videotherapie in Einzel- und Gruppentherapie, um trotz Ansteckungsgefahr weiterhin Intensivtherapien für alle anbieten zu können. |
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| Einstellen einer weiteren logopädischen Mitarbeiterin Eva Lauinger – mitten in Corona-Zeiten! | |
| Einstellen von Dr. Jörg Mayer als Verwaltungsmitarbeiter. | |
| Vortrag zur inhaltlichen und organisatorischen Umsetzung von Intensiver Sprachtherapie in der ambulanten Praxis im Rahmen des dbl-Kongresses (online) | |
| Schaffung einer Halbtagsstelle für das Sekretariat zur Unterstützung in Patientenkommunikation, Terminplanung und Verwaltung. Einstellen von Dorothea Treiber; seit Januar 2025 übernimmt Małgorzata Bakun diese Aufgabe. | |
| Start unseres Fortbildungsangebotes für therapeutische KollegInnnen: FoKo Bad Wildbad – Fortbildungen rund um neurogene Kommunikationsstörungen. Aus langjähriger Erfahrung in intensiven Therapien mit neurologischen Patient:innen sind neue Therapieansätze, ganzheitliche Perspektiven und spezifische Fortbildungen geworden. Seitdem stetige Konzeption neuer Fortbildungen. | |
| Beginn einer festen Kooperation mit dem erfahrenen Neuropsychologen und Psychotherapeuten Oliver Neumann, der ausgewählten Teilnehmer:innen unserer Intensivtherapien eine neuropsychologische Eingangsdiagnostik und Beratung anbietet. Auf der Basis seiner Empfehlungen führen wir im Rahmen unserer Intensivtherapien dann auch ein gezieltes PC-gestütztes kognitives Training durch. | |
| Verstärkung des Teams mit einer weiteren logopädischen Mitarbeiterin, Annika Heil. | |
| Immer intensiveres Mitbehandeln der begleitenden kognitiven Störungen im Rahmen der sprachtherapeutischen Behandlung. | |
| Vortrag: Erst verstehen, dann aktiv mitbehandeln – Kognitive Störungen in der Aphasietherapie – 6 Ansatzpunkte aus der Praxis im Rahmen des dbs-Symposiums in Bochum zum Thema Erst denken, dann sprechen – Kognitive Störungen in der Sprachtherapie. | |
| Umbau der Praxis und Schaffung eines vierten Behandlungsraumes. Einstellen einer weiteren logopädischen Mitarbeiterin, Dagmar Schütz. Das logopädische Team umfasst nun 4 Therapeutinnen. | |
| Jubiläum 10 Jahre Spontansprache in Bad Wildbad mit Tag der offenen Tür am 14.2.2026. |


