Unser Therapie-Angebot

Sprachtherapie in der GruppeSpontansprache – Sprachtherapie intensiv bietet intensive Sprachtherapie mit einem speziellen Konzept für Menschen mit Sprach-, Sprech- und Schluck­störungen aufgrund von neurologischen Erkrankungen.

Jeder Therapieplanung geht eine eingehende und fundierte Eingangsdiagnostik voraus. Auch wenn Sie bisher bereits bei verschiedenen Logopäden in Behandlung waren, erheben wir grundsätzlich unseren Eingangsbefund selbst. Hierbei schöpfen wir aus unserer langjährigen Erfahrung und nehmen uns viel Zeit, um Ihre Spontansprache und Ihre individuelle Kommunikationssituation genau zu analysieren. Wir setzen eine große Bandbreite an speziellen diagnostischen Screenings und Verfahren ein. Nur auf dieser Basis können wir die Schlüsselstörung Ihrer Symptomatik herausfinden und so gezielt wie nötig die Ziele und Therapie­schwerpunkte für Ihr Intensiv­training festlegen.

Wenn Sie noch unschlüssig sind, ob eine Intensivtherapie für Sie oder Ihren Angehörigen das Richtige ist, führen wir die Eingangs­diagnostik zunächst unverbindlich durch. Im Anschluss besprechen wir das weitere Vorgehen. Danach sind Sie frei in Ihrer Entscheidung, ob und wann Sie eine Intensivtherapie durchführen möchten.

Wir bieten unsere Leistungen für Versicherte aller Kassen an.

Sprach­therapie ist ein Heil­mittel und muss daher ärztlich verordnet werden. Alle meine sprach­therapeutischen Leistungen erhalten Sie daher auf Rezept.

Aphasie / Sprechapraxie

Eingangsbefund

  • Ausführlicher Eingangsbefund ca. 180 – 240 Minuten
  • Sichten der Vorbefunde aus Klinik, Reha und Ambulanter Behandlung
  • Analyse der Spontansprache mit Akustik- und/oder Videoaufnahme
  • Ausführliche Anamnese und Analyse der Kommunikationssituation
  • Anwendung spezifischer diagnostischer Verfahren und Screenings
  • Bei Bedarf Rücksprache mit vorbehandelnder Logopädin
  • Bei Bedarf Therapieversuch mit ausgewählten Methoden wie PC-Training, SIPARI o.a.
  • Auswertung des Eingangsbefundes
  • Individuelle Behandlungsplanung
  • Bei Bedarf Erstellen eines Befundberichtes

Kommunikations­situation im AlltagWir nehmen uns viel Zeit, um uns von Ihrer Kommunikations­situation im Alltag ein umfassendes Bild zu machen. Für die Eingangs­diagnostik setzen wir eine große Band­breite an speziellen diagnostischen Screenings und Verfahren ein. Nur auf dieser Basis können wir so gezielt wie nötig die Ziele und Therapie­­schwerpunkte für Ihre Intensiv­­therapie festlegen. Auch für die Kombination passender Gruppen­partner ist die Vorab-Diagnostik wesentlich.

Wenn möglich, findet die Eingangs­­diagnostik an einem (oder mehreren) Extra-Terminen vor Beginn der Therapie in unserem Praxis­räumen statt. Ist eine Anreise für einen halben Tag aufgrund der Entfernung nicht machbar, finden wir andere Möglichkeiten (vorab Zuschicken der Befunde, Telefoninterview, Interview bzw. Diagnostik­­versuch über Skype, Anreise 1 Tag vor Beginn der Intensiv­­therapie o.a.). Denn Ihre 2 Wochen sollen Ihnen als reine Therapie­zeit zur Verfügung stehen. Bei einem Therapieaufenthalt von 3 oder 4 Wochen ist es u.U. möglich, die Eingangsdiagnostik am 1. Therapietag durchzuführen.

Intensiv-Therapie

  • Täglich 1-4 Stunden Sprachtherapie
  • Davon möglichst 1 x Sprachtherapie in der Kleingruppe mit 2-4 Teilnehmern
  • Wenige, ausgewählte Therapieschwerpunkte
  • Intensives Training mit viel Wiederholung und Variation
  • Breites Spektrum wirksamer Therapiemethoden
  • Individueller Zuschnitt des Therapieplans auf Sie und Ihre Lebenssituation
  • Training mit geeigneten Programmen am eigens zur Verfügung gestellten Übungslaptop
  • Bei Bedarf Einbeziehen eines kognitives Trainings mit geeigneten Programmen am PC
  • Motivation, Material und Anleitung zum täglichen Eigentraining
  • Bei Bedarf Einbeziehen und Beratung des Angehörigen
  • Alltagsnahe Übungen, Dialoge, Rollenspiele, In-Vivo-Training

Zum Einstieg empfehlen wir beim ersten Mal in der Regel eine Dauer von 2 Wochen. Später sind auch längere Intervalle von 3 oder 4 Wochen denkbar.

Um sich in diesen Wochen ganz auf die Arbeit an Sprache und Sprechen zu konzentrieren, raten wir meist bei einer intensiven Aphasietherapie von einer parallel durchgeführten Physio- und Ergotherapie ab.

Sie interessieren / entscheiden sich für eine Intensivtherapie bei Spontansprache – Sprachtherapie intensiv. Wie gehen Sie am besten vor? Schritte zur Intensivtherapie.

Dysarthrie

Eingangsbefund

Computergestütztes Feedback der Tonhöhe, Lautstärke und anderer MerkmaleNach einem diagnostischen Telefonat findet bereits eine erste Einschätzung statt. In unserer eingehenden Eingangs­diagnostik können wir die Schlüssel­störung Ihrer Symptomatik herausfinden und so gezielt wie nötig die Ziele und Therapie­­schwerpunkte für Ihre Intensiv­­therapie festlegen. Dann sehen und besprechen wir auch, ob Sie parallel zur Einzeltherapie an einer kleinen Gruppe teilnehmen können. Die Kombination aus täglicher Einzel- und Gruppen­therapie hat sich sehr bewährt, denn dabei können Sie das Eingeübte sofort praktisch umsetzen.

  • Ausführlicher Eingangsbefund ca. 60-120 Minuten
  • Sichten der Vorbefunde aus Klinik, Reha und Ambulanter Behandlung
  • Analyse der Spontansprache mit Akustik- und/oder Videoaufnahme
  • Ausführliche Anamnese und Analyse der Kommunikationssituation
  • Anwendung spezifischer diagnostischer Verfahren und Screenings
  • Befundung einer evtl. bestehenden Schluckstörung
  • Bei Bedarf Rücksprache mit vorbehandelnder Logopädin
  • Auswertung des Eingangsbefundes
  • Individuelle Behandlungsplanung
  • Bei Bedarf Erstellen eines Befundberichtes

Intensiv-Therapie

  • Täglich 1-4 Stunden Sprachtherapie
  • Davon möglichst 1 x Sprachtherapie in der Kleingruppe mit 2-4 Teilnehmern
  • Arbeit an wenigen, ausgewählten Therapieschwerpunkten aus den Bereichen Haltung, Atmung, nasaler Abschluss, Aussprache, Stimmqualität, Sprechmelodie, Sprechtempo, Lautstärke
  • Bei Bestehen einer Schluckstörung parallele Behandlung der Dysphagie mit individueller Beratung
  • Rückmeldung der Verständlichkeit über akustisches Feedback und durch Gruppenteilnehmer
  • Computergestütztes Feedback der Tonhöhe, Lautstärke und anderer Merkmale
  • Bei Bedarf Training mit geeigneten Programmen am eigens zur Verfügung gestellten Übungslaptop
  • Bei Bedarf Einbeziehen eines kognitives Trainings (z.B. mit geeigneten Programmen am PC)
  • Motivation, Material und Anleitung zum täglichen Eigentraining
  • Bei Bedarf Einbeziehen und Beratung des Angehörigen
  • Alltagsnahe Übungen, Dialoge, Rollenspiele, In-Vivo-Training
Sie interessieren / entscheiden sich für eine Intensivtherapie bei Spontansprache – Sprachtherapie intensiv. Wie gehen Sie am besten vor? Schritte zur Intensivtherapie.

Parkinson

Eingangsbefund

  • Ausführlicher Eingangsbefund ca. 60-120 Minuten
  • Sichten der Vorbefunde aus Klinik, Reha und Ambulanter Behandlung
  • Analyse der Spontansprache mit Akustik- und/oder Videoaufnahme
  • Ausführliche Anamnese und Analyse der Kommunikationssituation
  • Anwendung spezifischer diagnostischer Verfahren und Screenings
  • Bei Bedarf Rücksprache mit vorbehandelnder Logopädin und Angehörigen
  • Bei Bedarf Therapieversuch mit LSVT® LOUD
  • Befundung einer evtl. bestehenden Schluckstörung
  • Auswertung des Eingangsbefundes
  • Individuelle Behandlungsplanung
  • Bei Bedarf Erstellen eines Befundberichtes

Intensiv-Therapie

  • Dauer: 4 Wochen
  • Täglich 1 x 60 Minuten Sprachtherapie
  • Zusätzlich möglichst 1 x 45 Minuten Sprachtherapie in der Kleingruppe mit 2-4 Teilnehmern
  • Intensives Stimmtraining gemäß LSVT® LOUD
  • Darüber hinaus Arbeit an wenigen, ausgewählten Therapieschwerpunkten aus den Bereichen Haltung, Atmung, nasaler Abschluss, Aussprache, Stimmqualität, Sprechmelodie, Sprechtempo, Lautstärke
  • Schallpegelmessung und Feedback der Lautstärke und Tonhöhe
  • Rückmeldung der Verständlichkeit über akustisches Feedback und durch Gruppenteilnehmer
  • Computergestütztes Feedback der Tonhöhe, Lautstärke und anderer Merkmale
  • Bei Bedarf Training mit geeigneten Programmen am eigens zur Verfügung gestellten Übungslaptop
  • Bei Bedarf zusätzlich Einbeziehen eines kognitives Trainings (z.B. mit geeigneten Programmen am PC)
  • Motivation, Material und Anleitung zum täglichen Eigentraining
  • Alltagsnahe Übungen, Dialoge, Rollenspiele, In-Vivo-Training
  • Bei Bedarf Einbeziehung und Beratung des Angehörigen
  • Bei Bestehen einer Schluckstörung parallel Behandlung der Dysphagie einschließlich individueller Beratung

Lee Silverman Voice Treatment LSVTIn der Arbeit mit Parkinson-Patienten kommt das bewährte Therapie­programm des Lee Silverman Voice Treatment LSVT® LOUD zum Einsatz, der derzeit einzigen Methode mit wissen­schaftlich nachgewiesenem Langzeit­effekt zur Verbesserung der Sprech­störung bei Parkinson. Auch hier ist eine zusätzliche Stunde Gruppen­therapie am Tag sinnvoll und möglich.

Es spricht nichts dagegen, bei Bedarf parallel Rezepte für Ergo- oder Physio­therapie einzulösen. Bad Wildbad bietet zahlreiche Praxen für Physiotherapie. Eine Praxis befindet sich direkt im Nachbar­haus unserer Praxis.

Um den Effekt des LSVT möglichst lange zu erhalten, empfiehlt sich für Parkinson-Patienten von Zeit zu Zeit eine Auffrischung. Hierfür werden 2 Wochen empfohlen mit einer Kombination aus je 1 Stunde Einzel- und Gruppen­therapie täglich.

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Therapiemethoden

Die Wahl der richtigen Therapie­methoden spielt eine wichtige Rolle für die Wirksamkeit der Sprach­therapie. Wir arbeiten mit einer großen Band­breite hoch­wirksamer Methoden, von alt­bewährten bis zu neuesten Methoden. Die Spontan­sprache und das Sprechen im Alltag bildet den Mittel­punkt unserer Arbeit. Auch das computer­gestützte Training und die Gruppen­therapie, welche wir vielfältig einsetzen, bieten wirksame Möglichkeiten – und motivieren! Die Auswahl der Therapie­methoden in Ihrem individuellen Fall treffen wir auf der Basis unserer langjährigen Therapie­erfahrung.

Die Wirksamkeit einiger Methoden konnte bereits in aktuellen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden (evidenz­basierte Methoden). Hierzu gehören z.B. LSVT® LOUD, SIPARI® und seit neuestem die trans­kranielle Gleich­strom­stimulation tDCS. Dabei fließt während der Sprach­therapie ein schwacher Gleich­strom durch das Gehirn. So wird das Sprach­netzwerk zusätzlich angeregt. Diese Methoden stellen wir Ihnen in einigen Info-Blättern etwas ausführlicher vor. Sie können sie unter DOWNLOADS herunterladen.

Terminplanung

Unsere Intensivtherapien finden das ganze Jahr über statt. Die Termine richten sich meist nach der Zusammenstellung passender Gruppenpartner und werden von Frau Dr. Scharf-Mayer koordiniert. Gerne können Sie einen Wunsch-Zeitraum nennen. Wir versuchen dann, einen geeigneten Termin in diesem Zeitraum zu finden. Sprechen Sie uns einfach an.

Intensiv-Therapie ohne Übernachtung

Patienten, die in der Nähe von Bad Wildbad wohnen und eine tägliche Anfahrt bewerkstelligen und verkraften können, können selbstverständlich auch ohne Übernachtung vor Ort teilnehmen.

Intensiv-Therapie in Ihrer Einrichtung

Sie würden gerne in Ihrer Pflege- oder Therapie-Einrichtung eine intensive Sprachtherapie für Menschen mit neurologischen Erkrankungen auf die Beine stellen? Auch das ist unter gewissen Voraussetzungen möglich. Hierfür ist eine längere Vorlauf-Zeit sowie eine Mindest-Teilnehmerzahl von 3 Personen notwendig. Sprechen Sie uns an!